Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist äußerst wichtig, wenn man sich einfach gesund fühlen möchte. Leider fällt es vielen sehr schwer, sich dauerhaft gesund zu ernähren. Dafür gibt es sicherlich viele Gründe, aber wohl kaum Entschuldigungen. Wer wenig Zeit zur Verfügung hat greift gerne zu Fertigprodukten und Tiefkühlkost, andere wiederum wissen einfach nicht, was gesundes Essen ausmacht. Dabei sind die „Regeln“ gar nicht so schwer und die Zubereitung kann erstaunlich schnell gehen.
Unsere Nahrung teilt sich grob ein in Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Wer ein paar kleine Dinge beachtet, der lernt den richtigen Umgang mit Lebensmitteln schnell kennen und wertschätzen.
Kohlenhydrate sind Zuckermoleküle, die unterschiedlich zu bewerten sind. Umso mehr Moleküle miteinander verbunden sind, desto länger braucht unser Körper, um sie zu verdauen. Traubenzucker und Kristallzucker zu Beispiel sind sehr kurze Moleküle und daher schnell abgebaut. Das sättigt nur sehr kurz. Auch Stärkeprodukte wie Brot, Teigwaren und manche Gemüse bestehen aus solchen Molekülen und werden im Körper zu Zucker abgebaut. Vollkornprodukte bestehen aber aus deutlich längeren Ketten und machen daher lange satt. Unsere Nahrung sollte zu etwa 55% aus Kohlenhydraten bestehen, denn sie sind unsere hautsächlichen Energielieferanten.
Proteine oder auch Eiweiße kommen vor allem in Fleisch, Fisch und Milchprodukten vor, aber auch in einigen Gemüsesorten wie Soja. Wir brauchen die Proteine für viele Funktionen im Körper und können selbst einige herstellen. Andere aber müssen durch die Nahrung dem Körper hinzugefügt werden. Etwa 15% der Nahrung sollten deshalb Proteine sein.
Fette lassen sich in tierische und pflanzliche Fette einteilen. Vor allem für den Aufbau unserer Zellen und zum Lösen von Vitaminen wird Fett benötigt. Wie bei den Proteinen kann unser Körper einige Fettsäuren selbst herstellen, andere müssen zugeführt werden. Besonders bestimmte Fettsäuren in hochwertigen Ölen wie Fischöl oder Raps- und Olivenöl sind für uns wichtig. Die übrigen 30% unserer Nahrung stellen also die Fette dar, wobei davon etwa 1/3 tierisch und 2/3 pflanzlich sein sollten.

Natürlich kann im Alltag keiner so genau darauf Acht geben, wie viel er von welcher Komponente zu sich nimmt. Das ist im Grunde auch überhaupt nicht notwendig. Wer versucht, möglichst fettarm zu essen und darauf achtet, seinen Energiebedarf mit möglichst vollwertigen Kohlenhydraten zu decken, der macht schon das wichtigste richtig.

Eine weitere Komponente, die bei ausgewogener Ernährung natürlich nicht zu vernachlässigen ist, besteht aus Vitaminen und Mineralstoffen. Viele versuchen inzwischen, ihren Bedarf mit Vitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln zu decken. Von Vitaminen und Mineralien kann man ja angeblich nicht zu viel haben. Das stimmt aber nicht so ganz. Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit frischen Lebensmitteln wir unser Bedarf im Normalfall bereits vollkommen abgedeckt. Die Ergänzungsmittel können dann dafür sorgen, dass wir zu viel bestimmter Stoffe im Körper haben. In den meisten Fällen ist das kein Problem und der Körper scheidet den Überschuss wieder aus. In hohen Dosen jedoch kann es jedoch zu Nebenwirkungen kommen, auch Allergien gehören dazu. Es ist deshalb ratsam, Ergänzungsmittel nur auf Anweisung des Arztes zu nehmen, wenn zum Beispiel ein Mangel festgestellt wurde.

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  1. am 20. März 2012 um 10:48
  2. am 20. März 2012 um 10:50